Wir leben im schönen Petterweil mitten in der Wetterau. Hier bewirtschaften wir seit vielen Jahren Streuobstwiesen mit überwiegend Äpfeln. Aber auch Birnen, Quitten und Walnüsse sind bei uns zu finden. 

2019 haben wir uns dazu entschlossen, unseren eigenen Apfelsaft herzustellen. Also wurden alle notwenigen Geräte angeschafft, es wurde viel gelesen und getüftelt und schon bald floss der erste Saft durch die Obstpresse.

Ein toller Moment für uns alle. 

2020- „zur Familie“ gehören 4 Bienenvölker. Sie sorgen für cremigen Honig bei uns. 

Wir verbringen alle gerne Zeit in der Natur und stecken viel Arbeit und Liebe in die Pflege unserer Wiesen und natürlich auch in unsere Produkte. 

Probiert´s aus und ihr werdet es schmecken. 

Wiesen & Obst

Unsere Wiesen, Bäume und die Natur 

Auf Streuobstwiesen stehen verstreute hochstämmige Obstbäume, meist unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Arten und Sorten. Bei uns sind verschiedene Sorten von Apfelbäumen zu finden. Von wohlschmeckend bis bitter, mehlig oder festfleischig, grün oder rot, alles ist vorhanden.

Auf 21.000 m² Streuobstwiese in Petterweil und 3.000 m² Fläche in Rodheim gibt es immer etwas zu tun. Die Wiesen müssen mindestens 2-mal im Jahr gemäht werden. Dabei achten wir genau auf die Zeiten, wann dies erlaubt ist, um unsere heimischen Tiere nicht bei der Brut zu stören oder gar zu verletzen.

Auch die Bäume benötigen viel Pflege. Durch den Schnitt erhalten sie nicht nur eine schöne Form. Er sorgt vor allem dafür, dass sie reichlich Blüten und somit Früchte bilden. 

2020- wir verwenden die geschnittenen Äste weiter und bauen eine sogenannte Benjeshecke. Diese bietet Insekten aber auch Kleintieren wie Igeln ein sicheres Zuhause und einen wertvollen Lebensraum

Mit der Ernte beginnen wir dann meistens Anfang / Mitte Oktober, je nach Wetter und Bauchgefühl, wann der richtige Moment gekommen ist. Beim Ernten achten wir bereits darauf, dass die verschiedenen Sorten gemischt werden, so dass beim Pressen direkt eine fruchtige Vielfalt entsteht. 

Und genau diese Mischung macht unseren Apfelsaft so lecker. 

Bienen & Honig

Das faszinierende Bienenjahr: Ein Jahreskreislauf voller Leben und Arbeit

Das Bienenjahr ist ein beeindruckender Kreislauf, der die Jahreszeiten in einem harmonischen Rhythmus miteinander verbindet. Es beginnt im Frühling, wenn die Bienenkönigin mit der Eiablage startet. Während dieser Zeit bauen die fleißigen Arbeiterinnen neue Waben, in denen die Eier, Larven und Puppen – die sogenannte Brut – heranwachsen. Diese Waben sind das Herzstück des Bienenvolks, denn sie bieten Platz für die Brut sowie für Honig und Pollen, die die Bienen sammeln.

Im Sommer, bis zur Sommersonnenwende, sind die Bienen besonders aktiv. Sie sammeln reichlich Nektar und Pollen, um Honig herzustellen und die Brut läuft auf Hochtouren. Sobald die Honigwaben voll sind, beginnt die Erntezeit: Der Imker entnimmt die Waben, entfernt die Deckel, schleudert den Honig und füllt ihn in Gläser. Dieser köstliche Schatz ist nicht nur eine süße Belohnung für uns, sondern auch eine wichtige Energiequelle für die Bienen im Winter.

Der Spätsommer und Herbst sind die Vorbereitungszeiten auf den Winter. Die Bienen reduzieren die Brut, um Energie zu sparen. Sie lagern Honig ein, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Während dieser Phase ist auch besondere Vorsicht geboten: Die Gefahr durch die Varroamilbe, einen winzigen Parasiten, ist in dieser Zeit besonders groß. Deshalb kontrollieren wir regelmäßig den Zustand der Völker und ergreifen Maßnahmen, um die Gesundheit der Bienen zu schützen.

Das Jahr endet im Winter, wenn die Bienen in ihrem geschützten Bienenstock ruhen und sich auf das kommende Jahr vorbereiten. Während dieser Ruhephase sammeln sie Kraft für die nächste Brutzeit und den Start in ein neues, lebendiges Bienenjahr.

Ihr seht, das Bienenjahr ist ein faszinierender Zyklus voller Arbeit, Fürsorge und Naturkraft – ein echtes Wunder der Natur, das uns immer wieder aufs Neue begeistert.

Blumen & Tiere

Ein bunter Lebensraum – Blühstreifen für Tiere und Natur

Stell dir eine Wiese vor, die in leuchtenden Farben erstrahlt – ein wunderschöner Blühstreifen mit verschiedenen Blumensorten, die sanft im Wind wiegen. Diese vielfältigen Blumen bieten nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch wertvolle Nahrung für zahlreiche Tiere.

In diesem blühenden Paradies finden Rebhühner, Hasen und Rehe einen sicheren Rückzugsort. Die bunten Blumen und das dichte Grün schaffen Verstecke, in denen die kleinen und großen Tiere ihre Jungen aufziehen können.

Solche Blühstreifen sind ein wahres Geschenk für die Natur: Sie fördern die Artenvielfalt, bieten Nahrung und Schutz und tragen dazu bei, unsere Landschaft lebendig und harmonisch zu erhalten.

Lasst uns gemeinsam diese bunten Oasen bewahren und pflegen – für eine Natur, die uns mit ihrer Schönheit und Vielfalt immer wieder aufs Neue verzaubert.

Wie sieht das alles in echt aus? 

Kommt uns gerne beim Mähen, Schneiden und Ernten besuchen. Am Tag des Saft Pressens darf gerne zugeschaut werden. Auch „Süßer“, Apfelsaft und Honig steht zum Verkauf bereit. 

Schreibt uns dazu gerne eine Mail. 

Auch Kindergartengruppen und Schulklassen sind willkommen.

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